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Steuerfussentwicklung

Der Steuerfuss wurde auf das Jahr 2008 um 3 % gesenkt. An der Gemeindeversammlung im November 2008 wurde eine weitere Reduktion des Steuerfusses auf neu 100 % beschlossen. An der Wintergemeindeversammlung im November 2012 wurde eine weitere Reduktion des Steuerfusses auf neu 97 % beschlossen.

Die Gemeinde Hausen investierte in den Jahren 2014 - 2018 rund CHF 20 Mio. in den Erweiterungsbau des Lindhofschulhauses sowie in die Doppel-Mehrzweckhalle inkl. Gemeindesaal. Durch die Neuregelung des Finanzausgleichs wird die Gemeinde Hausen ab dem Jahr 2018 zusätzlich mit jährlichen Abgaben belastet.

Da das Volk die optimierte Aufgabenteilung und den neuen Finanzausgleich am 12. Februar 2017 angenommen hat, wird als eine Konsequenz daraus der Steuerfuss der Gemeinden um 3 Prozent gesenkt und der Steuerfuss des Kantons um 3 Prozent angehoben. Die Gemeindeversammlung vom 23. November 2017 hat aufgrund der vorgenannten finanziellen Belastungen (Investitionen und neuer Finanzausgleich) einer Steuerfusserhöhung um 5 Prozent auf neu 99 Prozent zugestimmt; Basis: 94 Prozent (97 Prozent minus 3 Prozent Steuerfussabtausch mit Kanton).

Budget 2021
Die progressive Entwicklung einiger gebundenen Kosten in den letzten vier Jahren sowie die angepasste Situation beim Fiskalertrag in den Jahren 2019 und 2020 lassen für eine finanzpolitische Korrektur (Steuerfusserhöhung um 7 % auf 106 %) keinen weiteren Aufschub zu. Ziel ist es, ab dem Budget 2022 das Ergebnis in der Erfolgsrechnung weiter zu verbessern. Ob hierfür weitere Kürzungen in den ungebundenen Kosten vorgenommen werden müssen, wird sich zeigen. Auf einen zusätzlichen Verzicht von Dienstleistungen im Service Public möchte der Gemeinderat vorerst verzichten.

Ausblick / Strategie
Der Gemeinderat hat sämtliche Ziele in seiner Finanzstrategie festgehalten: Dabei soll in den nächsten Jahren dem Abbau der Verschuldung eine zentrale Bedeutung zukommen; dies dank massiv weniger investiven Ausgaben und Mehrerträgen bei den Steuereinnahmen (Steuerfuss 106 %). Der Aufgaben- und Finanzplan zeigt diesen Voraussetzungen ab 2023 eine laufende Verbesserung der Finanzlage auf (Schuldenabbau) Ab dem Planjahr 2030 wird voraussichtlich der Richtwert für die Nettoverschuldung von CHF 2'500 wieder unterschritten werden. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gemeindefinanzen sind in ihrer Höhe nur schwer einzuschätzen. Der Finanzplan wird aufgrund dieser Entwicklungen laufend aktualisiert.

Zugehörige Objekte

Bezeichnung Wert
Einwohnergemeinde 99 %
Kantonssteuer 112 %
Evangelisch-Reformiert 18 %
Römisch-Katholisch 20 %
Christkatholisch 20 %
Bezeichnung Wert
Einwohnergemeinde 99 %
Kantonssteuer 112 %
Evangelisch-Reformiert 18 %
Christkatholisch 22 %
Römisch-Katholisch 20 %
Bezeichnung Wert
Einwohnergemeinde 99 %
Kantonssteuer 112 %
Römisch-Katholisch 20 %
Evangelisch-Reformiert 18 %
Christkatholisch 22 %
Bezeichnung Wert
Einwohnergemeinde 97 %
Kantonssteuer 109 %
Christkatholisch 22 %
Evangelisch-Reformiert 18 %
Römisch-Katholisch 20 %
Bezeichnung Wert
Einwohnergemeinde 97 %
Kantonssteuer 109 %
Christkatholisch 22 %
Evangelisch-Reformiert 18 %
Römisch-Katholisch 20 %