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Hausen AG nimmt den Auftrag zum Energiesparen ernst

2. September 2022

Der Bundesrat hat zur Vorbereitung auf eine allfällige Gasmangellage einen Massnahmenkatalog in die Vernehmlassung gegeben und gleichzeitig einen sofortigen Energiespar-Appell gestartet, damit drastischere Massnahmen verhindert werden können. Dieser Aufruf fiel beim Gemeinderat Hausen AG auf guten Nährboden, ist auch die Gemeinde Hausen AG bereits unmittelbar von den angekündigten Preissteigerungen betroffen. So erhöht die IBB den Strompreis per Anfangs 2023 um 18.8 %. Der gesamte Umfang der Kostensteigerung zeigt sich aber erst, wenn man die zusätzlichen Kosten der Energielieferung, Netznutzungspreis und der Vergütung an die Stromproduzenten dazu rechnet. Auch die Preissteigerung beim Gas ist noch nicht kommuniziert, dürfte aber auch schmerzhaft sein.

Die ausgearbeitete Immobilien- und Werterhaltungsstrategie nimmt das Thema der energetischen Sanierung und Abkehr von den fossilen Brennstoffen auf, damit werden u. a. der Benutzerkomfort wiederhergestellt, die Abhängigkeit von unsicheren Drittstaaten minimiert und auch die Betriebs- und Unterhaltskosten mittel- bis langfristig deutlich reduziert.

Der Gemeinderat von Hausen AG hat im Rahmen der laufenden Budgetberatung die Auswirkungen der erheblichen Kostensteigerung beim Strom und Gas erkannt. Aus diesem Grund wurden die Verwaltung, die Schule und der technische Dienst angewiesen, Massnahmen für die ausserordentliche Lage wie die Reduktion der Raumtemperatur, Ersatz von Beleuchtungskörpern mittels LED-Leuchten und das Ausschalten von unwichtigen Geräten zu prüfen. Die Massnahmen mit nachhaltiger Wirkung sollen dann in den folgenden Monaten umgesetzt werden. In seiner Vorbildfunktion hat der Gemeinderat kürzlich die Beleuchtung im Gemeinderatssitzungszimmer auf LED-Beleuchtungskörper gewechselt.